THE Å//A UNIVERSE 2024

THE Å//A UNIVERSE – hidden songlines of the baltic sea 2024

07.09.2024 19:00
BALTIC SONGLINES, Konzert,  Sjöfartsmuseum – Museumsschiff »Pommern« Mariehamn / Åland

31.08. / 01.09.2024 18:00/20:00
BALTIC MULTIVERSE Installation, offen ab 18:00
BALTIC SONGLINES, Konzert, Beginn 20:00
Villa Elisabeth Berlin

FrauVonDa nimmt in 2024 ihr erfolgreiches internationales Jubiläumsprojekt  für zwei Vorstellungen in Berlin und ein Gastspiel in Finnland wieder auf. Das Konzert und die dazugehörige Installation rücken die bedrohte Vielfalt des Lebens in der Ostsee und deren Kolonisierung durch den Menschen in den Blick – und unternimmt zugleich den Versuch, die menschliche Wahrnehmung zu sensibilisieren und den Blickwinkel zu weiten für die Umwelten aller critter.

Die Konzert- und Installationsveranstaltung Baltic Songlines in der Villa Elisabeth ist Teil des ursprünglich in verschiedene Formate aufgefächerten, mehrmonatigen Projektes. Auf den Recherchereisen, tauchen, lauschen, bestaunen und fragen wir: Wieviel wissen wir über dieses Meer, seine Bewohner*innen und deren subjektive Umwelten? Wie klingen neue transmediale Narrative, welche die Nicht-zu-Wort-Gekommenen und das bislang Nicht-Erzählte in den Mittelpunkt der Wahrnehmung rücken?

Mit unseren Projektpartner*innen aus Finnland, Åland, Deutschland und dem Iran erforschten wir die akustischen, taktilen und visuellen Phänomene, erkundeten die philosophischen und narrativen Möglichkeiten dieses jüngsten Meeres der Erde. Forschungserkenntnisse zur Sinneswahrnehmung der Meerestiere, zum jahrtausendealten Stör und den symbiotischen Community-Strukturen zwischen Blasentang, Plankton und Fischschwärmen verbinden wir zu einem eigenwilligen Narrativ des Ökosystems Ostsee als lebenswerter ›Terrapolis‹. (D. Haraway).

Die Kompositionen von Tomi Räisänen und Amen Feizabadi greifen die Auseinandersetzung mit den Begriffen Diversität, Resilienz und den Gedanken einer alle critter umfassenden Gemeinschaft in ihren Auftragsarbeiten auf. Die unabhängig voneinander entstandenen Zyklen für Percussion, Kontrabass/E-Bass, Kantele, Live Elektronik und 2 Solostimmen verbinden sich in dem intermedialen Konzert mit freien Improvisationen, dem von Michaela Vieser und Isaac Yuen verfassten Nature Writing sowie der von Nicolas Wiese und Johan Karrento gestalteten visuellen Kunst als Ensemblepartner zu einer eigenwilligen künstlerischen Gemeinschaft.

 

Claudia van Hasselt & Nicolas Wiese, künstlerische Leitung
Tomi Räisänen & Amen Feizabadi, Komposition
Elham Korda & Claudia van Hasselt, Dramaturgie
Michaela Vieser & Isaac Yuen, Nature Writing
Ferdinand Breil, Sound Art & Live-Elektronik
Claudia van Hasselt, Stimme, Sound Art
Nicolas Wiese, Visual Art, Sound Art
Casper Lindroos, Sound Art
Johan Karrento, Film
Viktoriia Vitrenko, Stimme
Eva Alkula, Kantele
Daniel Eichholz, Schlagwerk
Roland Fidezius, Kontrabass & E-Bass
Roman Schöne, Objekte
Sarah Papadopoulou, Hanna Hagmark, Neo Hülcker, Sprecher*innen
Ida Kronholm, Kulning
Jakob Grasböck, Lichtdesign in Berlin
Alexander Lindberg & Kristian Karlå, Ton und Lichtregie Mariehamn
Katja Kettner, Produktionsleitung
Barbro Sundback & Christina Sandqvist, Produktion Mariehamn

Gefördert aus Mitteln des Haupstadtkulturfonds, sowie der Åländischen Regierung, Konstsamfundet, Goethe Institut Reisestipendium, Finnland-Institut in Deutschland

// en

FrauVonDa are returning to their successful international anniversary project in 2024 for two performances in Berlin and a guest performance in Åland/Finland. The concert and the accompanying installation will focus on the endangered diversity of life in the Baltic Sea and its colonization by humans – and at the same time attempt to sensitize human perception and broaden the perspective for the environments of all critters.

On the research trips, we dive, listen, marvel and ask: How much do we know about this sea, its inhabitants* and their subjective environments? How can we give a voice to those unheard lifeforms, in a new trans-media narrative?

Together with our project partners from Finland, Åland, Germany and Iran, we researched the acoustic, tactile and visual phenomena and explored the philosophical and narrative possibilities of this youngest sea on earth. We combine scientific facts on the sensory perception of marine animals, the millennia-old sturgeon and the symbiotic community structures between bladderwrack, plankton and schools of fish to create an idiosyncratic narrative of the Baltic Sea ecosystem as a ‚terrapolis‘ (D. Haraway) worth living in.

THE PROJECT IN 2023: CLICK HERE

 

 

Gefördert von // funded by

In cooperation with